Dank sagen

«Eucharistie» kommt aus der griechischen Sprache und heisst: «Dank sagen». Es gibt viele Gründe dankbar zu sein; für den Sonnenschein, das Dach über dem Kopf, den gedeckten Tisch, für Eltern, Geschwister, Freunde, für unsere Gesundheit, für unser Leben. Als Jesus mit seinen Freunden, den Jüngerinnen und Jünger, das letzte Mahl feierte, hat er Gott, seinem Vater, für alle Wohltaten gedankt. In der Messe sind wir alle eingeladen, Gott zu danken.

Auf das gemeinsame Mahl bereiten wir uns vor. Die ganze Gemeinschaft bettet das Gebet, das Jesus selbst seinen Freunden gelehrt hat, das «Vaterunser». Bevor wir alle von dem Brot essen, bittet der Priester Gott um Frieden in der Welt und unter uns. Jesus möchte, dass wir seinen Frieden weitergeben, an alle Menschen, denen wir begegnen. Als Zeichen dafür reichen wir einander die Hand. Wir wünschen unseren Nächsten; der Friede sei mit dir.

Im Sakrament der Eucharistie sitzen wir mit Jesus an einem Tisch. Was er vor 2000 Jahren mit seinen Freunden feierte, wird Gegenwart. Im Teilen von Brot und Wein spüren wir seine Gegenwart, er ist mitten unter uns. Seine vorgelebte Liebe und Barmherzigkeit sollen wir in unserem Leben umsetzen. Das Teilen ist manchmal nicht einfach, aber Teilen macht uns stark. Teilen macht nicht ärmer, teilen macht reicher.

Die Erstkommunion ist die feierliche Einladung vom Gastgeber Jesus sich mit ihm an den Tisch zu setzen. Da bist du nicht allein, die ganze Gemeinschaft, in der du bedingungslos angenommen bist, teilt miteinander das «Brot». Mit der Einladung zur Erstkommunion gehörst du dazu, weil Gott auch in deiner Mitte, in deinem Herzen wohnt. Du sollst an diesem Fest im Mittelpunkt stehen. Du bist wichtig, für deine Familie, für die kirchliche Gemeinschaft, für Gott.